CORONA – Unterstützungen in der Krise

Folgende Unterstützungsangebote stehen Social Entrepreneurs in der Krise zur Verfügung:

NPO-Fonds

Der Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen (NPO) gewährt nicht rückzahlbare Zuschüsse für

  • gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen, wie etwa: Gesundheit, Kunst und Kultur, Pflege, Sport
  • Freiwillige Feuerwehren
  • Gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaften

mit Sitz und Tätigkeit in Österreich, die wirtschaftliche Beeinträchtigungen aufgrund der Corona-Krise erfahren haben. Die geförderten Organisationen sollen nach Überstehen der Corona-Krise in der Lage sein, ihre wesentlichen gesellschaftlichen Aufgaben weiterhin zu erfüllen.
Abgewickelt wird die Förderung durch die aws im Auftrag des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.

Auch Beteiligungsorganisationen können gefördert werden. Eine Beteiligungsorganisation ist eine Organisation, an der

  • eine Non-Profit-Organisation,
  • eine freiwillige Feuerwehr/Landesfeuerwehrverband oder
  • eine gesetzlich anerkannte Kirche oder Religionsgemeinschaft

zu mehr als 50 % beteiligt ist.

Zudem müssen Beteiligungsorganisationen zur Erfüllung des gemeinnützigen Zwecks ihrer Eigentümer / ihres Eigentümers beitragen.

Welche Kosten können gefördert werden?

Maximal 100% der Kosten für:

  • Miete und Pacht
  • Versicherungen & Lizenzkosten
  • Vorlaufkosten für abgesagte Veranstaltungen
  • Steuerberatungskosten
  • Wasser, Energie & Telekommunikation
  • Zinsaufwendungen aus vertraglichen Verpflichtungen, die vor dem 10.3.2020 vereinbart wurden
  • Zahlungsverpflichtungen z.B. Buchhaltungskosten, Jahresabschlusskosten, Marketing & Werbung
  • Personalkosten von Personen, die nach Behinderteneinstellungsgesetz beschäftigt sind
  • verderbliche oder saisonale Ware bei Wertverlust aufgrund von COVID-19-Krise vonmindestens 50%
  • COVID-19-bedingte Kosten z.B.: Schutzausrüstung,Desinfektionsmittel

PLUS der pauschale Struktursicherungsbeitrag.

Er soll pauschal Kosten abgelten, die nicht unter die förderbaren Kosten fallen, wie z.B. Instandhaltungs- oder Wartungskosten und beläuft sich idR auf 7% der im Jahr 2019 erwirtschafteten Einnahmen.

Wie hoch ist die maximale Förderung und gibt es Ausnahmen?

Die Zuschusshöhe ist mit 2,4 Mio. Euro je Organisation gedeckelt. Der Struktursicherungsbeitrag ist mit 120.000 Euro je Organisation begrenzt. Je Organisation bzw. verbundene Organisationen muss die Summe aus förderbaren Kosten und Struktursicherungs-Beitrag mindestens 500 Euro betragen.

Neugründungen: Organisationen,die nach dem 1.1.2019 gegründetwurden, können die Einnahmen fürdie fehlenden Monate durch Hoch-rechnung oder Selbsteinschätzungbestimmen.

Grundsätzlich gilt: Ist die Summe aus förderbaren Kosten und Struktursicherungsbeitrag höher als 3.000 Euro, wird maximal der Einnahmenausfall ersetzt – und wie folgt berechnet: Einnahmen von 01.01. bis 30.09.2019 minus Einnahmen von 01.01. bis 30.09.2020.

Die Antragstellung ist ab 8. Juli möglich.

Kontakt

Service Hotline
Telefon: +43 1 267 52 00
info@npo-fonds.at

Härtefallfonds

Im neuen Maßnahmenpaket für die Wirtschaft ist zur Bekämpfung der Corona-Krise auch eine Härtefallfonds vorgesehen. In diesem liegen zwei Milliarden Euro, mit denen Ein-Personen-Unternehmen (EPU), freien Dienstnehmern  sowie Kleinstunternehmen geholfen werden soll.

Der Härtefall-Fonds bringt einen Zuschuss, der auch später nicht zurückgezahlt werden muss und besteht aus zwei Phasen:

Phase 1 – Soforthilfe | Antragstellung nicht mehr möglich

  • Bei einem Nettoeinkommen von weniger als 6.000 Euro p.a.: Zuschuss von 500 Euro
  • Bei einem Nettoeinkommen ab 6.000 Euro p.a.: Zuschuss von 1.000 Euro 
  • Antragsteller, die über keinen Steuerbescheid verfügen, erhalten einen Zuschuss von 500 Euro.  

Phase 2 – Ausweitung |seit 20.04.2020

  • Der Zuschuss beträgt max. 2.000 Euro pro Monat auf maximal 3 Monate.
  • Der Zuschuss richtet sich nach der Höhe der Einkommenseinbuße.

Der Steuerbescheid muss zumindest für das Steuerjahr 2017 oder jünger vorliegen.

Am 26.04.2020 hat die Bundesregierung wesentliche Verbesserungen für den Härtefall-Fonds angekündigt:

  • Erweiterung des Betrachtungszeitraumes auf sechs Monate – innerhalb der insgesamt sechs Monate können drei beliebige Monate für die Beantragung gewählt werden.
  • Einführung einer Pauschalförderhöhe von 500 Euro pro Monat – für Unternehmen, die aufgrund von Investitionen oder Anlaufverlusten keinen Gewinn erwirtschaften konnten oder bei denen die errechnete Förderhöhe weniger als 500 Euro ergeben würde.
  • Jungunternehmer, die ab 1.1.2018 (bisher 1.1.2020) gegründet haben, können auch ohne Einkommensteuerbescheid pauschal 500 Euro beantragen.
  • Berücksichtigung des Corona-Familienhärteausgleichs: Die Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung der Unterstützung.
  • COVID-19-bezogene Versicherungsleistungen sind kein Ausschlusskriterium mehr, sie werden bei der Förderhöhe ebenso berücksichtigt wie Nebeneinkünfte.
  • Bei Förderungen bis 500 Euro erfolgt im jeweiligen Betrachtungszeitraum keine Anrechnung von Auszahlungsbeträgen aus der Phase 1 mehr.

Antragstellung für die überarbeitete Phase 2 ab 4. Mai 2020 hier

Demnächst soll es noch eine gesondere Unterstützung für den NPO-Bereich geben.

Corona-Hilfs-Fonds

Die rasche Bereitstellung von finanziellen Mitteln für österreichische Unternehmen, die auf Grund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe haben. Diese Unterstützung soll das wirtschaftliche Überleben der Unternehmen sicherstellen. Der Gesamtrahmen aller Maßnahmen des Corona Hilfs-Fonds beträgt 15 Milliarden Euro, die flexibel je nach unmittelbarem Bedarf einerseits für Fixkostenzuschüsse, anderseits für Garantien verwendet werden können. Alle Maßnahmen haben ein Ziel: die Liquidität von Unternehmen sicherzustellen.

Der Corona-Hilfs-Fonds besteht aus zwei Säulen:

  1. Beantragung der 90-/100-%-Kreditgarantien über die Hausbank seit 8.4.2020 möglich.
  2. Fixkostenzuschüsse, Registrierung beim aws ab Anfang Mai 2020 möglich.

Garantien

Bis zur Höhe von 500.000 Euro können Banken Betriebsmittelkredite auf Basis einer 100 %-Garantie der Republik vergeben.

Über einen Finanzierungsbedarf von 500.000 Euro deckt die Garantie der Republik 90% der Kreditsumme ab. Die Kredithöhe orientiert sich dabei am tatsächlichen Liquiditätsbedarf des Unternehmens. Die Obergrenze dafür sind maximal 3 Monatsumsätze oder das Doppelte der gesamten jährlichen Lohn- und Gehaltssumme oder in angemessenen begründeten Fällen der Liquiditätsbedarf von bis zu 18 Monaten bzw. maximal 120 Mio. Euro. Die Laufzeit beträgt maximal 5 Jahre und kann um bis zu 5 Jahre verlängert werden.Die bisherigen 80%-Überbrückungsgarantien (bis 1,5 Mio. Euro Kreditbetrag) werden weiterhin angeboten.

Fixkostenzuschüsse

Welche Unternehmen bekommen diese Fixkostenzuschüsse?

  • Die Geschäftsleitung und die Betriebsstätte müssen in Österreich sein und Fixkosten müssen aus der operativen Tätigkeit in Österreich angefallen sein
  • Das Unternehmen erleidet im Jahr 2020 während der Corona-Krise (ab 16.3.2020 bis zum Ende der Covid-Maßnahmen, längstens jedoch bis 16.6.2020) einen Umsatzverlust von zumindest 40%
  • Unternehmen müssen sämtliche zumutbare Maßnahmen setzen, um die Fixkosten zu reduzieren und die Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten.
  • Unternehmen, die vor der Covid-19-Krise ein gesundes Unternehmen waren

Wie hoch ist der Fixkostenzuschuss?

Der Fixkostenzuschuss ist gestaffelt und abhängig vom Umsatzausfall des Unternehmens, wenn dieser binnen 3 Monaten 2.000 Euro übersteigen, zahlt der Bund:

  • 40 – 60% Ausfall: 25% Ersatzleistung
  • 60 – 80% Ausfall: 50% Ersatzleistung
  • 80-100% Ausfall: 75% Ersatzleistung

Mehr Infos auf bmf.gv.at und unter www.wko.at

Covid-19 Investitionsprämie

Die Covid-19 Investitionsprämie soll Anreize schaffen, dass österreichische Unternehmen wieder mehr investieren. Eingereicht kann diese Förderung ab dem 1.September 2020 bis 28.Februar 2021. Weitere Details folgen in einer Förderrichtlinie des Gesetzgebers. Es stehen eine Milliarde Euro für die Investitionsprämie zur Verfügung. Die Abwicklung erfolgt über die aws.

Was wird gefördert:

  • Materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen, die zwischen 1. August 2020 und 28.Februar 2021 getätigt werden.

Was wird NICHT gefördert:

  • klimaschädliche Investitionen: Investitionen in die Errichtung bzw. die Erweiterung von Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen, sowie die Errichtung von Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen.
  • unbebaute Grundstücke
  • Finanzanlagen
  • Unternehmensübernahmen
  • aktivierte Eigenleistungen von der Investitionsprämie

Wie wird gefördert:

  • Die Förderung wird im Form einer Prämie von sieben Prozent der Investitionskosten ausgezahlt
  • Bei Investitionen im Bereich Digitalisierung, Ökologisierung, Gesundheit und Life Sciences wird die Prämie auf 14 Prozent verdoppelt.

aws Überbrückungsgarantie

Ziel ist Erleichterung der Finanzierung von Betriebsmittelkrediten von Unternehmen, deren Umsatz- und Ertragsentwicklung durch Auftrags-, Lieferungsausfälle oder sonstige Marktänderungen aufgrund der „Coronavirus-Krise“ beeinträchtigt ist. 

Gefördert werden gewerbliche und industrielle KMU sowie Personen/Unternehmen, die einen verkammerten oder nicht verkammertern Freien Beruf selbstständig ausüben (keine Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft).

Ausgeschlossen von einer Garantieübernahme sind:

  • Unternehmen, die im der Antragstellung vorausgegangenen Wirtschaftsjahr die URG-Kriterien erfüllen (Eigenmittelquote weniger als 8 % und fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre)
  • Banken- und sonstiges Finanzierungswesen, Versicherungswesen, Realitätenwesen
  • Vereine
  • Landwirtschaft

Unterstützt werden Betriebsmittelfinanzierungen sowie Finanzierungen für die Stundung von bestehenden Kreditlinien.

  • Bis zu 80 % eines Kredites von bis zu EUR 2,5 Mio pro KMU (inkl. Verflechtungen) 
  • Garantielaufzeit max. 5 Jahre

Nähere Infos und Antragstellung hier

Corona Kurzarbeitsmodell

Zur Bewältigung der Corona-Krise gibt es dazu ein besonderes Kurzarbeits­modell. Damit ist es möglich, die Arbeitszeit auf bis zu null Stunden zu reduzieren und trotzdem ein aufrechtes Beschäftigungsverhältnis bei fast vollem Lohnausgleich zu erhalten. Die Dienstgeberbeiträge übernimmt das AMS.
Infos und Vorlagen hier:

Steuerliche Erleichterungen

Zudem können beim Finanzministerium eine Reihe von Erleichterungen beantragt werden:

  • Herabsetzung der Einkommen-/Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 (bis auf Null)
    Der Antrag ist über FinanzOnline (sonstige Anbringen und Anfragen), per Post an das zuständige Finanzamt oder alternativ durch Übermittlung des Onlineformulars per E-Mail an corona@bmf.gv.at zu stellen (Onlineformular).
  • Zahlungserleichterungen (Stundung oder Ratenzahlung)
    Der Zeitpunkt der Entrichtung von Abgaben kann bis 30. September 2020 hinausgeschoben werden (Stundung) oder es kann die Entrichtung in Raten bis 30. September 2020 beantragt werden. Der Antrag ist über FinanzOnline (Zahlungserleichterung), per Post an das zuständige Finanzamt oder alternativ durch Übermittlung des Onlineformulars per E-Mail an corona@bmf.gv.at zu stellen (Onlineformular).
  • Stornierung von bereits festgesetzten Säumniszuschlägen
    Unternehmen können beantragen, dass ein für eine nicht fristgerecht entrichtete Abgabe festgesetzter Säumniszuschlag storniert wird. Der Antrag ist über FinanzOnline (sonstige Anbringen und Anfragen), per Post an das zuständige Finanzamt oder alternativ durch Übermittlung des Onlineformulars per E-Mail an corona@bmf.gv.at zu stellen (Onlineformular).
  • Nichtfestsetzung von Verspätungszuschlägen
  • Fristerstreckung für die Abgabe von Jahressteuererklärungen für 2019 auf 31.8.2020
  • Lauf von Beschwerdefristen, Einspruchsfristen, Vorlageantragsfristen sowie der Maßnahmenbeschwerdefristen, die am 16. März 2020 noch offen waren oder deren Fristenlauf zwischen 16. März und 30. April begonnen hat, werden bis 1. Mai 2020 unterbrochen.
  • Bonuszahlungen und Zuwendungen für besondere Leistungen in der Corona-Krise sind steuerfrei.

Sozialversicherungsbeiträge Stundungen

Wer vom Corona-Virus direkt oder indirekt betroffen ist – durch Erkrankung und Quarantäne oder mit massiven Geschäftseinbußen rechnet und dadurch Zahlungsschwierigkeiten hat, hat die Möglichkeit, auf Antrag seine Beiträge stunden lassen oder in Raten zu bezahlen und die Beitragsgrundlage herabzusetzen. Zudem ist auch eine gänzliche oder teilweise Nachsicht der Verzugszinsen möglich.

Entgeltersatz

Arbeitgeber sollen Arbeitnehmern bis zu 3 Wochen Dienstfreistellung gewähren, wenn der Arbeitnehmer keine Betreuungsmöglichkeit für bis 14-Jährige hat und in einem nicht-versorgungskritischem Bereich arbeitet.ƒ Der Arbeitgeber hat Anspruch auf Vergütung von 1/3 des bezahlten Entgelts bis zur Höchstbeitragsgrundlage ƒGesetz:

FFG Kleinprojekte

Die Förderung unterstützt „kleinere“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte von KMU und Startups, welche alleine oder in Kooperation durchgeführt werden und welche als Ergebnis kommerziell verwertbare Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aufweisen. Gefördert werden Projektkosten bis max. 60 % (max. Gesamtkosten € 150.000,-) in Form von Zuschüssen. Einreichungen können laufend erfolgen, es gibt keine Einschränkungen beim Thema.
https://www.ffg.at/programm/kleinprojekt

Startnext Hilfsfonds

Startnext hat einen Hilfsfonds für Betroffene gestartet. Alle Hürden wurden abgebaut:
Keine Transaktionsgebühren, kein Alles-Oder-Nichts-Prinzip, keine Dankeschön-Pflicht, keine Pitch-Video-Pflicht.
Hier der Link: https://www.startnext.com/pages/hilfsfonds

CONDA HILFT: Crowdinvesting für kleine und junge Unternehmen

Die Corona-Krise stellt vor allem kleine und junge Unternehmen im operativen Geschäft vor enorme Herausforderungen. Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen führen schnell zu einer kritischen Liquiditätssituation. Die Crowdinvesting Plattform CONDA hilft dabei, indem sie alle nötigen Unterlagen checkt, auf die Marge verzichtet und das zu unterstützende Projekt online stellt. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Zinsen und Rückzahlung auch in Form von Naturalzinsen beziehungsweise Leistungen und Produkten strukturieren zu können. So wird nicht nur schnell Liquidität geschaffen, sondern auch der Umsatz des Unternehmens gestützt.

Alle Infos zu CONDA HILFT finden Sie auf dieser Website.

Online-Vermarktungsplattformen

Um euren Umsatz anzukurbeln könnt ihr euch hier registrieren:
https://www.zusammen-leiwand.at
https://anna-kauft.at/

Hilfestellung beim Online-Verkauf

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat eine Hilfestellung für das Anbieten von Waren im Internet herausgegeben. Dort finden sich sowohl bestehende Plattformen als auch Unterstützung für die Erstellung eines eigenen Webshops.

Zum Online-Marktplatz für heimische Produkte

IT-Portal Stifter-helfen

Da die meisten von uns zurzeit im Homeoffice arbeiten, hier noch ein Hinweis auf das IT-Portal Stifter-helfen der Haus des Stiftens gGmbH. Dieses vermittelt an Vereine, Stiftungen und andere Non-Profits Produktspenden und Sonderkonditionen rund um IT sowie relevantes Know-how.
Weiterführende Informationen findet ihr unter stifter-helfen.at

Wien

Kreditbesicherung

Wirtschaftsakmmer Wien und Stadt Wien besichern Kredite von Unternehmen im Ausmaß von zwölf Millionen Euro zu 80 Prozent.
Die Abwicklung erfolgt über die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank (WKBG).

Notlagenfonds der WK Wien

Direkte nicht rückzahlbare Zuschüsse für EPU und Kleinstbetriebe bis zehn Mitarbeitern, wenn die Betriebe durch die Corona-Krise hart getroffen wurden und vom Härtefonds des Bundes nicht unterstützt wurden.

Weiterführende Links

waff Arbeitsstiftungen

Förderung für Arbeitgeberbetriebe, die vorübergehende personelle Überkapazitäten mit einer Arbeitsstiftung bewältigen wollen.

Home Office

Förderung von IT-Infrastruktur zum Aufbau von Telearbeitsplätzen.

Niederösterreich

Das Land Niederösterreich hat zur Unterstützung der KMU ein Maßnahmenpaket mit einem Haftungsrahmen von derzeit 20 Mio. Euro reserviert. Bei Umsatzrückgängen, Forderungsausfällen, Problemen bei Warenbezug, Ausfällen von Personal soll so die notwendige Liquidität sichergestellt werden, damit der operative Betrieb aufrechterhalten werden kann.

Konkret wird eine

  • 80-prozentige Haftung für einen neuen Kredit von bis zu 500.000 Euro gewährt.
  • Bearbeitungsgebühr und Bürgschaftsprovision werden zu 100 Prozent vom Land Niederösterreich übernommen.

Von der NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH (NÖBEG) wdazu gemeinsam mit den Sozialpartnern ein Infoblatt an Betriebe verteilt.
Darüber hinaus wurde eine Hotline eingerichtet. (Telefon: 02742/9000-19335; E-mail: stabilisierung@noebeg.at). Die Betriebe erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung.

Steiermark

„Telearbeitsplatz!Offensive“

übernimmt das Land Steiermark bis zur Hälfte Ihrer Kosten für neue Heim-Arbeitsplätze. Die Arbeiterkammer Steiermark gewährt zusätzliche 30 Prozent Zuschuss.
Unterstützt werden Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnik für Arbeitsplätze außerhalb des Unternehmensstandortes. Dazu zählen etwas Hard- und Software, die erstmalige Inbetriebnahme sowie Lizenzen.

Weiter Infos hier

Tirol

Tiroler Beratungsförderung

Die Wirtschaftskammer und das Land Tirol fördern für den Zeitraum bis 31.12.2020 maximal zwölf Beratungsstunden, die im Zusammenhang mit der Coronakrise stehen, mit max. 50 Prozent der Nettokosten.

Dazu werden auch Steuerberater*innen,  Bilanzbuchhalter*innen sowie Personalverrechner*innen in die Beraterliste aufgenommen. Beratungen, die im Zeitraum 11. März bis 30. April 2020 in Anspruch genommen wurden, können auch rückwirkend gefördert werden.

Informationen zur Antragstellung und zu den Richtlinien findest du unter WKO.at/tirol

Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt
maximal 50 % der förderbaren Kosten für

  • die Beratungsleistungen zur Konzeption sowie zur hardware- und softwaremäßigen Ausstattung des Homeoffice-Arbeitsplatzes wie auch
  • die Anschaffung von Software zur IT-technischen Einrichtung des Homeoffice-Arbeitsplatzes und

maximal 30 % der förderbaren Kosten

  • für die Anschaffung von damit in Verbindung stehender zu installierender IT-Hardware, wobei der nicht rückzahlbare Einmalzuschuss pro Laptop, Desktop oder Tablet maximal 300,– Euro beträgt.

Die Summe der förderbaren Kosten muss mindestens  500,– Euro betragen. Die Förderbemessungsgrundlage ist mit 5.000,– Euro begrenzt.

Mehr Infos sowie den Antrag findest du auf der Homepage des Landes Tirol

Oberösterreich

Härtefonds für Kleinbetriebe

  • Es stehen 15 Millionen Euro zur Verfügung
  • Unterstützungspaket für Kleinbetriebe, die keinen Anspruch auf den Härtefall-Fonds oder Corona-Hilfs-Fonds des Bundes haben
  • Beantragbar ab 15. April
  • Abwicklung durch Land OÖ

Informationen zum OÖ Härtefonds für Kleinbetriebe .

Corona-Bürgschaft für Kleinbetriebe

  • Es stehen 100 Millionen Euro zur Verfügung
  • inkl. Zins und Bearbeitungsgebührbefreiung bis Ende 2021
  • Abwicklung durch KGG – Oberösterreichische Kreditgarantiegesellschaft m.b.H.

Informationen zur Corona-Bürgschaft für Kleinbetriebe
Informationen der KGG – Ober­öster­reich­ische Kredit­garantie­gesellschaft m.b.H.  .

Landeshaftungen für Mittelstand und Großbetriebe

  • Es stehen 300 Millionen Euro zur Verfügung
  • Haftung bis 15 Millionen pro Betrieb
  • Abwicklung durch Land OÖ
  • Die Beantragung erfolgt über die Hausbank

Tourismus-Paket

Es stehen 18 Millionen Euro zur Verfügung

  • Zinsübernahme ÖHT Kredite bis Ende 2021 – kein eigener Antrag notwendig
  • Befreiung der Betriebe von Tourismusbeiträgen (Interessensbeiträge) im Jahr 2020

Informationen zum Corona-Stabilisierungsprogramm für den Tourismus
Informationen zum OÖ Tourismus-Paket der ÖHT – Tourismusbank

Start-Up-Paket

  • Es stehen 4 Millionen Euro zur Verfügung
  • Service-Offensive „Stabilisierung Start-Up“
  • Stundung Gründerdarlehen durch tech2b
  • Haftungsübernahmen für Start-Ups in OÖ durch die KGG Kreditgarantigesellschaft m.b.H. für Start-Ups

Informationen für Start-Ups von tech2b  .Informationen der KGG – Ober­öster­reich­ische Kredit­garantie­gesellschaft m.b.H.  .

Digitalisierungspaket

  • Es stehen 5 Millionen Euro zur Verfügung
  • Unterstützung von oö. Betrieben beim Aufbau digitaler Vertriebsformen
  • Unterstützungen für Unternehmen beim Einstieg in die Digitalisierung generell

Salzburg

Wachstumsförderung für Kleinbetriebe

Das WKS und das Land Salzburg hat die Wachstumsförderung für Kleinbetriebe massiv ausgeweitet. KMU, die heuer in materielle Wirtschaftsgüter investieren, sollten daher die Chance auf eine Einmalprämie nutzen.

Wer wird gefördert?

Unternehmen mit maximal fünfzig Mitarbeiter/innen. Das Unternehmen muss Mitglied der Salzburger Wirtschaftskammer sein.

Was wird gefördert?

Gefördert werden folgende eigen- oder kreditfinanzierte materielle Investitionen, die dazu dienen:

  • bauliche oder maschinelle Verbesserungen und/oder Erweiterungen zu erwirken
  • neue oder verbesserte Produkte oder Dienstleistungen anzubieten bzHallo ich bin die Topics Bildunterschriftw. Produktionsverfahren anzuwenden
  • in Tourismus- oder Freizeitbetrieben eine Saisonverlängerung, die Gewinnung neuer Zielgruppen, Qualitätsverbesserungen im Betrieb oder die Schaffung bzw. Verbesserung von Unterkunftsmöglichkeiten bzw. Aufenthaltsräumen von Mitarbeiter/innen zu erzielen
  • immaterielle Investitionen, wie zum Beispiel Software, die für die Nutzung von materiellen Wirtschaftsgütern notwendig sind

Reiche deine Antrag vor der Bestellung oder Anzahlung der Investition ein. Das Beratungsteam steht dir bei Fragen gerne zur Verfügung!

Fördervolumen

Die Förderung wird als Direktzuschuss ausbezahlt. Die Einmalprämie deckt maximal zwanzig Prozent (statt wie bisher zehn Prozent) der Investitionskosten im Rahmen von €10.000 bis maximal € 100.000 ab. Die bisherige Förderobergrenze lag bei € 40.000.

Einreichung

Der Antrag kann online eingereicht werden. Die Förderung wird nach erfolgreichem Abschluss der Anschaffung und Berichtslegung ausbezahlt. Der Antrag ist vor der Bestellung oder Anzahlung der Investition zu stellen.
Jedes zweite Kalenderjahr kann ein Antrag eingereicht werden. Die Förderungsrichtlinien gelten bis 31.12.2020.

Mehr Informationen zur Förderung findest du hier.

Burgenland

„Härtefälle-Fonds“

Gewährt werdem nicht rückzahlbare Zuschüsse für Fixkosten und Mietaufwände.

Zielgruppe
EPU und Kleinstunternehmen (bis 9 Mitarbeiter) der gewerblichen Wirtschaft inkl. Tourismus und Gastronomie

Es können nur gesunde Unternehmen oder jene, die einen positiven Fortbestand erwarten lassen, unterstützt werden.Förderbare Kosten und Förderintensität

  • Mietkostenzuschuss 50%, maximal EUR 500,00
  • Fixkostenzuschuss 50%, maximal EUR 5.000,00

SENA Community

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